Schüler snoezelen im HPZ, 09.06.2011

Als im ersten Halbjahr der Klasse 11 das Thema „Physiologie der Stressreaktion“ im Unterricht erarbeitet wurde, kam der Aspekt der Entspannung, zumindest der praktische Anteil, vielleicht etwas zu kurz. Doch das konnten wir jetzt in der stressigen, mit Klausuren und Testen besetzten Endspurtzeit vor den Ferien nachholen.

Durch ihr Praktikum im HPZ St. Laurentius in Warburg war die Schülerin Julia Stoppelkamp auf das Thema „Snoezelen“ gestoßen und stellte dieses auch in ihrem 3. Praktikumsbericht vor. Auf meine Bitte hin und auf Wunsch der Klasse bereitete Julia einen Besuch des Snoezelraums im HPZ vor und hielt einen Vortrag zu diesem Thema. So konnten die SchülerInnen lernen, woher diese Art der Entspannung kommt, welche Ziele sie verfolgt und für welche Menschen Sie geeignet ist. Anschließend war noch genügend Zeit zum Snoezeln, damit man später im Beruf auch weiß, wovon man spricht! Vielen Dank Julia und dem HPZ für diese schöne Gelegenheit!
Unter Snoezelen (sprich: „snuzelen“) – eine von zwei Zivildienstleistenden in den Niederlanden 1978 zusammengestellte Phantasieschöpfung aus den beiden Wörtern „snuffelen“ (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“ (dösen, schlummern) – versteht man den Aufenthalt in einem gemütlichen, angenehm warmen Raum, in dem man, bequem liegend oder sitzend, umgeben von leisen Klängen und Melodien, Lichteffekte betrachten kann. Das Snoezelen dient der Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und zugleich der Entspannung. […] Snoezelen wird als therapeutisches Medium bei psychischen Problemen (z. B. Magersucht und Stress), bei physiologischen Erkrankungen (z. B. in der Palliativmedizin bei erhöhten Schmerzzuständen), bei emotionalen Problemen (z. B. Depression und Gewaltbereitschaft) sowie Aufmerksamkeitsstörungen (begleitet von Hyperaktivität), mangelnder Konzentration und auch Motivation angewendet. […]
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Snoezelen (28.06.2011)

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